Der Gedanke ist das Saatkorn der Tat. R. W. Emerson
Mentaltraining gründet auf der wissenschaftlichen Erkenntnis von W.B. Carpenter im 19. Jahrhundert, dass Wahrnehmung und Vorstellung von Bewegung nachweisbare muskuläre Bewegungsimpulse auslösen. Etwa zur gleichen Zeit wurde der Placeboeffekt entdeckt. Es konnte festgestellt werden, dass dank gutem Zureden und einer positiven Beeinflussung des Unterbewusstseins die Wirkung von Medikamenten bei Patienten verbessert werde kann. Psychologen der NASA haben später mentale Trainingsmethoden weiterentwickelt und damit den Grundstein zum modernen Mentaltraining gelegt.
Mentaltraining ist das bewusste Lenken der Gedanken und das positive und zielorientierte Beeinflussen von Gefühlen und Emotionen, Reaktionsmustern und Handlungen. Sportler setzen Mentaltraining ein, um sich gedanklich auf Leistungs- und Wettkampfsituationen einzustellen. Im Alltag hilft Mentaltraining vorbereitend und unterstützend, um Anforderungen und Probleme zu bewältigen. Geistiges Probehandeln ermöglicht Sportlern wie auch Musikern, Lernenden und Berufstätigen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu verbessern. Wer eine Situation gedanklich meistert, kann sie auch physisch meistern.
Techniken und Methoden des Mentalen Trainings basieren auf psychologischen und wissenschaftlich fundierten Theorien und Erkenntnissen. Es werden Strategien verwendet, die aus dem Sport in die verschiedenen Bereiche transferiert werden. mittelPunkt stützt sich dabei auf Vorgaben und Richtlinien der SASP Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie und Swiss Olympic.